"Nimm Honig, um dich schöner zu machen, deine Gehirnfähigkeit zu entwickeln und deinen Körper zu stärken."
Dieser Satz stammt aus den vedischen Schriften, die sich schon vor ca. 3000 Jahren mit dem Wissen um das gesunde Leben beschäftigt haben.
Vor etwa 2000 Jahren wurde in der traditionellen chinesischen Medizin die hervorragende Wirkung des Honigs erwähnt. Honig hat demnach Yang Eigenschaften und beeinflusst den Meridian "Dreifach Erwärmer". Auch im alten Ägypten fand der Honig Anerkennung  und wurde für innere und äußere medizinische Anwendungen verwendet; insbesondere zur äußeren Wundheilung.
Heute nimmt die Bedeutung von Honig zur Wundheilung wieder zu und wird erfolgreich in zahlreichen europäischen Krankenhäusern angewendet, zumal seine Wirksamkeit - im Speziellen bei Hautgeschwüren - in vielen Studien bestätigt wurde.
 
 
Einzigartige gesundheitsfördernde Eigenschaften zeichnen den Honig aus:
 
  • er schafft für die Wunde eine günstige feuchte Umgebung und die Wunde ist somit selbst imstande sich zu desinfizieren
  • er aktiviert unser Immunsystem
  • er verhindert die Wundentzündung, indem er über eine antientzündliche Wirkung verfügt und die Wunde mit wertvollen Nährstoffen versorgt
  • durch seine antibakterielle Wirkung wirkt er Wundbakterien entgegen
  • entspannent unser Nervensystem
  • aktiviert die Funktion der Leber und unterstützt den Körper zu entgiften
 
In Krankenhäusern wird der sogenannte "Medihoney" verwendet und eingesetzt. Weil auf Grund der hygienischen Vorschriften ein Wundprodukt frei von Bakterien sein muss, wurden beim Medihoney diese durch Röntgenstrahlen abgetötet. Im Bonner Kinderspital wird Medihoney erfolgreich zur Wundheilung bei Kindern angewendet. Grundlage dafür ist der Manukahonig.
Der wird von den Bienen aus dem Blütennektar der Südseemyrte produziert, die mit dem australischen Teebaum verwandt ist. Zudem zeigt er gute Wirkung bei Verdauungsbeschwerden und bei Magengeschwüren.
Nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung leiden Patienten des öfteren an Schluckbeschwerden; da stellt sich durch die Einnahme von Honig Besserung ein. Behandelnde Ärzte beraten ihre Patienten darüber ausführlich.
Gegen Augengeschwüre, Trübung der Augenlinse (= grauer Star) werden Honiglösungen angewendet.
Das Bakterium (Heliobacter pylori), das Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus) und Magenentzündungen (Gastritis) verursacht, wird durch die Einnahme von Manukahonig gehemmt. Er verfügt über eine besonders starke antibakterielle Wirkung. Ebenso dunkle Wald- und Kastanienhonige, die von unseren heimischen Imkern angeboten werden. Kastanienhonige wirken stark anti-oxidativ und antibiotisch.
Prophylaktisch kann Honig gegen Erkältung und gegen Grippe langfristig eingenommen werden. Die anti-infektiöse Immunität wird durch die tägliche Einnahme von Honig erhöht. Ayurveda empfiehlt Honig gegen Verschleimungen in den Bronchien einzunehmen. Honig "kratzt" den Schleim weg. In den USA wurden klinische Versuche durchgeführt, die einen positiven Einfluss von Honig bei Husten belegen. Besonders erwähnenswert finde ich, dass Honig besser wirkte als herkömmliche Hustenmittel.
 
 
  •  Mittel gegen Husten:
15 g Fenchel in Mörser anstoßen, in 250 ml Wasser kurz aufkochen und dann auf 40°C abkühlen lassen, mit 250 ml Honig mischen und täglich davon mindestens 1 EL einnehmen stillt     den Kusten und beruhigt die Schleimhäute. Im  Kühlschrank bis zu 2 Wochen haltbar.
 
  • Entspannungsbad mit Honig:
50 g Melissenblätter, 50 g Lavendelblüten, 30 g Koriander, 30 g Weißdornblüten, 150 g Honig, 1/2 l Buttermilch, 5 Tropfen Bergamotte Öl
Aus den Melissenblättern, den Lavendelblüten, dem Koriander (im Mörser anstoßen)
und den Weißdornblüten einen Tee zubereiten - 10 Min. ziehen lassen  und ins Badewasser leeren.
Übrige Zutaten hinzufügen.
 
  • Gesichtsmaske gegen trockene Vatahaut
1 TL Honig, 3 TL Schlagobers, 1 zerriebene Karotte: Zutaten vermischen und ca. 10 bis 15 Min. in die Haut einwirken lassen. Anschließend die Maske abnehmen und das Gesicht mit warmen und kaltem Wasser waschen. Macht die Haut wunderbar frisch und zart!
 
 
MANUKAHONIG 
 

 Naturbelassener Honig kristallisiert nach einigen Wochen. Dieser Vorgang kann als Echtheitsbeweis gewertet werden. Wenn Sie den Honig jedoch lieber zähflüssig haben, so können sie das Honigglas in einen Topf mit Wasser stellen und ihn vorsichtig (!) und langsam auf nicht mehr als 35°C erwärmen. Wenn Sie Honig aus dem Glas entnehmen, verwenden Sie immer einen sauberen Löffel dazu, sonst kann es passieren, dass der Honig zu gären beginnt.

Honig kühl, trocken, dunkel und luftdicht verschlossen aufbewahren, damit die wertvollen Inhaltsstoffe, die teils licht- und wärmeempfindlich sind, nicht verloren gehen.